Alles Mindset, oder was?

Mindset ist so ein Modewort, das man zur Zeit überall liest und hört. Warum verwende ich es dann? Ich finde, es trifft das Problem ganz gut. Unser Mind, also unser Verstand wird vor allem in unserer Kindheit geprägt und eingerichtet, also „gesettet“.

Unsere Einstellung zum Thema Finanzen macht da keinen Unterschied. Wurde Dir früher gesagt, dass Du keine Aktien kaufen sollst und nicht in Fonds investieren? Ich glaube, das wurde sehr vielen Menschen so gelehrt. Wir Deutschen sind Investitionsmuffel. Diese tief eingeprägte Angst vor Investitionen prägt uns sehr lange schon. Erst allmählich scheint sich dies zu ändern. Aber immer noch hat gerade mal eine/r von 10 ein Anlagedepot. Das ist doch erstaunlich! Bedeutet es doch, dass nach wie vor Geld auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten gehortet wird. Dort wird es danke der Inflation, die zwar derzeit niedrig ist, aber dennoch vorhanden, immer weniger.

Unser Mindset aus der Kindheit behindert uns also dabei, Vermögen aufzubauen. Folglich ist es auch meine Aufgabe, Deinen Verstand zu resetten. Ratierliche Investitionen sind risikoarm und dennoch ein erster Schritt vom Tagesgeldhopper zum Investor. Man muss keine Warren Buffet sein, um an der Börse oder besser mit der Börse Geld zu verdienen.

Wie sollte man nun vorgehen? Zunächst einmal ist ein Tagesgeldkonto per se nichts Schlechtes. Man muss ja erst einmal Geld einsammeln, um investieren zu können. Das Tagesgeldkonto dient hier einfach auch als Rücklage und Sicherheit. Schon kleine Sparbeträge daraus in Fonds können dennoch viel bewirken. Welche Fonds man nimmt, sollte man am besten mit einem vertrauenswürdigen Berater besprechen.

Warum nicht alles alleine machen statt einem geldgierigen Berater noch Geld in den Rachen werfen? Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil. Als selbständiger Berater kriege ich da natürlich Blitzherpes. Welches Menschenbild muss man haben, wenn man denkt, dass Berater einen nur über den Tisch ziehen? Ich finde das sehr bedenklich. Leider liest man das auch immer wieder in der Presse oder hört es in diversen Talkshows. Wenn man per se eine gesamte Branche als das ultimativ Böse darstellt, sagt das mehr aus über denjenigen, der sich dieser Stereotypen bedient als über die Branche selbst. In jeder Branche gibt es positive und negative Beispiele. Mein Tipp ist immer: suche Dir einen Berater oder eine Beraterin, bei dem/der Dein Bauchgefühl passt. Dann wird auch alles andere passen, denn Vertrauen ist in Finanzangelegenheiten extrem wichtig. Mittlerweile bin ich da sehr offen und sage in selten Fällen, dass ich denke, dass es nicht zusammenpasst. Also kann das ein Kunde oder eine Kundin genauso tun kann.

Es ist also wichtig, sein Mindset zu ändern, um finanziell erfolgreich zu werden. Investitionen in die richtigen Fonds sind risikoarm und auf Dauer sogar mit einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit versehen, dass man Rendite erwirtschaftet. Das veranschaulicht die folgende Statistik sehr gut.

Eben doch alles Mindset 😉

Bis bald

historische wahrscheinlichkeit

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